Eheringe aus Weißgold

Weißgold als natürlichen Goldton gibt es nicht. Auch bei Weißgold dient Feingold als Grundlage. Je nach Anteil des Feingoldes am Gesamtgewicht wird zwischen 333er, 585er, 750er und 990er Gold unterschieden. Die Zahlen geben an, wie viel Feingoldgehalt im Ring vorhanden ist. Ein Ring mit 750er Gold besteht mit 75 Gramm auf 1.000 Gramm (75 Prozent) aus Feingold.

Weißgold ist eine Goldlegierung, bei der mit Hilfe von Zusatzstoffen dem Gold die Farbe entzogen wird. Dazu eignen sich Legierungen mit Silber, Mangan, Nickel und Palladium. Wird dem Feingold Silber zugesetzt, kann man damit zwar die Farbe des Goldes verändern, jedoch bleibt immer ein gelber Schimmer im Gold vorhanden. Auch Mangan und Nickel entziehen dem Gold seine natürliche Farbe. Jedoch ist von solchen Legierungen meist abzuraten, da sie Allergien hervorrufen können. Ein zusätzliches Problem liegt darin, dass einige Anbieter ihre Trauringe als nickelfreie Eheringe verkaufen, jedoch aus Kostengründen trotzdem einen geringen Anteil an Nickel beimischen. Dieser Anteil überschreitet zwar nicht die EU-Richtlinien, ist jedoch trotzdem vorhanden und vermindert dadurch unter Umständen die Qualität des Rings. Auch das Beimischen von Mangan wird aus Kostengründen oft dazu verwendet, die silberne Farbe des Weißgoldes zu erhalten. Mangan jedoch kann die Färbung im Laufe der Zeit beeinträchtigen. Der Ring wirkt dann mit der Zeit eher gelb-braun oder lila. Auch ein Überzug mit Rhodium verleiht dem Trauring für kurze Zeit eine weiß-goldene Farbe.

Trauringe in Weißgold sind wegen ihrer grau-weißen Farbe mit einem dezenten Goldschimmer sehr beliebt. Vor allem für jüngere Paare bieten sie eine kostengünstigere Variante zu doch sehr teuren Platinringen. So rein wie das Weiß von Platin werden Ringe aus Weißgold jedoch nicht.

3.7.11 14:26

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